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Games E3 2018

 

Bei der diesjährigen E3 gibt es ganz klare Gewinner und Verlierer. Während der eine unerwartet viele Spieleankündigungen macht, bleibt der andere auf der Strecke.

 

 

E3 2018 - Bethesda erstaunt, Ubisoft enttäuscht

 

 

 by SturmHitman, 6/12/2018 (changed: 7/17/2018)

Bei der diesjährigen E3 gibt es ganz klare Gewinner und Verlierer. Während der eine unerwartet viele Spieleankündigungen macht, bleibt der andere auf der Strecke. Die diesjährige E3 hat schön gezeigt, wie Publisher es machen sollten und wie sie es nicht machen sollten.


Bethesda überrascht mit zahlreichen Spielen, wie Rage 2, Doom Eternal, Starfield, Fallout 76, The Elder Scrolls 6, Wolfenstein: Youngblood und neue Sachen für Prey, Quake Champions und The Elder Scrolls Online. Es war also für jeden von jeden was dabei und vor allem waren es große Titel. Zudem waren Doom Eternal, Starfield, The Elder Scrolls 6 und Wolfenstein: Youngblood teilwesie sehr überraschende Neuankündigungen. So muss das sein!


Und was macht Ubisoft? Die kündigen auch einiges an, wie Assassin's Creed: Odyssey, Beyond Good & Evil 2, Skull & Bones, The Division 2, The Crew 2, Trails Rising, Just Dance 2019, Transference, Starlink: Battle of Atlas und ein paar DLCs für For Honor und Mario + Rabbids: Kingdom Battle. Das mag zwar auf den ersten Blick einiges sein, doch auf den zweiten Blick war einiges davon schon bekannt und zu erwarten.


Das neue Assassin's Creed war zu erwarten, da es inzwischen jährlich kommt und das ist traurigerweise auch zugleich das Highlight von Ubisoft gewesen. Beyond Good & Evil 2 sollten sie inziwschen auch mal herausbringen und nicht mehr ankündigen, denn das Spiel hat inzwischen etwas von Duke Nukem Forever von der Entwicklungszeit her. Skull & Bones soll einfach ein Konkurrenzprodukt zu Sea of Thieves werden. Ob man das braucht muss jeder selber wissen, allerdings ist Sea of Thieves nicht mehr ganz so populär und Microsoft hat ebenfalls auf der E3 zwei DLCs für Sea of Thieves angekündigt. Was am Schluss bleibt ist The Division 2, Trails Rising, Transference und Starlink: Battle of Atlas und das ist einwenig schwach von Ubisoft.


Keine alten Markentitel oder gar Neuankündigungen, die neue Marken gründen können. Ubisoft zeigt wenig Mut, während sie sich selbst feiern. Sehr enttäuschend! Kein neues Splinter Cell, weil die Zielgruppe wohl zu klein ist und selbst wenn ahne ich, dass das Spiel dann eher in Richtung von Assassin's Creed gehen würde, um es den Massenmarkt an zu passen. Zu Brothers in Arms 4 wurde auch nichts gezeigt, wenn Ubisoft überhaupt noch der Publisher ist. Ubisoft zeigt nichts Neues und setzt lieber auf seine Open World, wie bei Far Cry, Ghost Recon oder halt Assassin's Creed. Langweilig! Digital Devolver hatten auch keine großen Ankündigungen, jedoch hatten sie wenigsten eine gute Bühnenshow. Ubisoft dagegen feiert sich in langen Reden gerne selber und zeigt dann doch den bereits erwarteten Einheitsbrei. Ubisoft hätte hier deutlich nachziehen können, verpasst jedoch eindeutig seine Chance.


Auch Electronic Arts und Square Enix hatten ein paar Neuankündigkungen, waren aber ansonsten sehr zurückhalten. Nur EA griff einmal sehr tief ins Klo mit ihrem Mobile-Spiel Command and Conquer: Rivals. Keine Ahnung, wie EA das immer schafft, so auf seine Kunden zu scheißen, aber irgendjemand da muss es ja für eine gute Idee gehalten haben, aus einen Strategie-Klassiker ein simples Handy-Spiel zu machen. Finde den Fehler bei dieser genialen Idee! Als ob das jemals gut angekommen ist.


Die E3 Pressekonferenzen haben sehr schön gezeigt, wie man es machen sollte und wie man es nicht machen sollte. Vielleicht sollten sich einige nicht immer selber loben, sondern auch mal ihre Fähigkeiten zeigen. Der Realitätsverlust ist schon erschreckend hoch gewesen. Ubisoft hat sicher noch kein Image wie EA, allerdings hat ihnen diese Pressekonferenz auch nicht viel gebracht. Klarer Sieger ist eindeutig Bethesda, die unerwartet Pluspunkte bei Fans gesammelt haben. Und bei Digital Devolver waren es immer hin Sympathiepunkte, was ja auch nicht schlecht ist, bei seinen Kunden beliebt zu sein. Denn Spieler sind ja nichts anderes als ein Kunde und wenn ein Verkäufer den Kunden sein Produkt nicht gut verkaufen kann, dann spricht das natürlich nicht gerade für den Verkäufer. Natürlich ist das meine eigene Meinung.


mfg
SturmHitman

 

 

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