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Fires Jahresrückblick 2017: So ein beschissenes Jahr habe ich noch nie erlebt. Warum? Lest diesen Rückblick!

 

 

Fires Jahresrückblick 2017

 

 

 by Fire, 12/19/2017 (changed: 12/19/2017)

Also zuerst einmal, mein Kopf ist schon noch dran (das auf dem Bild ist übrigens ein Wendigo-Kopf), aber ansonsten fängt dieses Bild wunderbar die Gesamtstimmung für mein Jahr 2017 ein. Tatsächlich ist eine Frau, genauer gesagt, diejenige, die ich im Rückblick 2016 erwähnt habe, mit verantwortlich. Vielleicht wisst ihr es noch, da hatte ich mir doch vorgenommen, noch öfters mit ihr auszugehen. Doch es kam alles ganz anders.

Das ging schon im Februar damit los, dass ich wochenlang Rückenschmerzen hatte, die ich durch falsches Tragen bekam. Als ich dann endlich wieder schmerzfrei war, hatte ich im März dann das zweite schöne und leider auch letzte Treffen mit ihr. Schmerzlich musste ich erfahren, dass sie leider schon vergeben ist. Das hat mich schon sehr getroffen und meine Depressionen verschlimmerten sich wieder. Wie sie mir dann im November erzählte, wollte sie nicht ablehnen, weil ich sie sonst vielleicht für eingebildet gehalten hätte, oder sowas in der Art.

Doch vorher, im September, als wir uns nach längerer Pause im Sport wieder sahen, konnte ich ihr meine Enttäuschung über sie zum Ausdruck bringen. Ich war davon sehr aufgewühlt. Da kam mir die Übersetzung fürs Grim Dawn Addon als Ablenkung gerade recht. Voller Freude stürzte ich mich in die Arbeit und hoffte, so alles andere zu vergessen. Das hat auch einige Wochen ganz gut geklappt. Ich konnte mich voll und ganz auf die Übersetzung konzentrieren. Ich vergaß sogar die Zeit und meinen Schlaf, saß manchmal bis zu 12 Stunden am Tag am PC und schrieb, was das Zeug hielt.

Doch auch das ging nicht folgenlos an mir vorbei. Kurz nachdem ich mit der Arbeit fertig war, hatte ich an einem Donnerstag mitten in der Sportstunde einen Nervenzusammenbruch, musste dann auch in die Psychiatrie, aus der ich mich dann aber schon nach einer Woche selbst entlassen habe, weil man sich da überhaupt nicht um mich gekümmert hatte. Inzwischen geht es mir  wieder sehr gut. Ich bin über alles hinweggekommen, im Kopf bin ich jetzt wieder klar, doch die Seele, die vergisst nichts. Hätte ich gewusst, was das alles für Auswirkungen hat, hätte ich sie wohl gar nicht erst nach einer Verabredung gefragt. Zudem ist sie ja in meiner Sportgruppe die stellvertretende Übungsleiterin, was die ganze Angelegenheit noch schwieriger macht. Naja, ich verstehe mich trotz allem noch sehr gut mit ihr und ich gehe weiterhin mit Freude zum Sport, das ist die Hauptsache.

Aber zu allem Überfluss musste ich mich auch noch über eine Nachbarin ärgern. Dass bei ihr eine unserer Katzen schon länger bei ihr praktisch wohnt, und nur noch zu uns zum Fressen kommt, damit haben wir uns ja schon abgefunden. Aber dass sie ohne unser Einverständnis ein Auge, das schon länger ganz weiß verfärbt war, herausoperieren ließ, das war schon unglaublich. Zwei Wochen war die Katze weg, sodass wir dachten, sie wäre verschwunden oder sogar tot… und dann kommt sie auf einmal mit einem Auge weniger wieder zurück. Wow! Na, wenigstens mussten wir die Rechnung nicht bezahlen. Also das wäre ja noch schöner gewesen.

2017 war ich leider auch nur zweimal im Kino, in John Wick 2 und Dunkirk, wobei mir nur Dunkirk richtig gut gefallen hat. Für mich einer der besten Kriegsfilme aller Zeiten.

In Sachen Musik bin ich nach wie vor nicht auf dem Laufenden. Aber halt, eine CD muss ich natürlich erwähnen, nämlich „Inferno“ von Horstios Band Compressor. Echt geil! :thumb: Ich hoffe, bald noch mehr davon hören zu können. :) Ansonsten hab ich übers Jahr viel Melodic Rock, Doom Metal sowie die Band Schiller ausgiebig gehört.

Was war sonst noch los? Ach ja, im März habe ich mir ja die Nintendo Switch gekauft. Hätte eigentlich nicht sein müssen. Marios Odyssey und Zelda sind schon ganz cool, aber trotzdem packt es mich nicht mehr.

Ein weiterer, noch viel größerer Fehlkauf, war die VR-Brille Oculus Rift. Das war auch mehr ein Spontankauf, den ich hinterher bereut habe. Zum Glück konnte ich die Brille wieder verkaufen.

Meine Spielehighlights sind auch sehr übersichtlich: Nur das neue Prey sowie die erste große Erweiterung „Ashes of Malmouth“ für Grim Dawn konnten mich fesseln.

Kurzum: Dieses Jahr war einfach grausam, und ich bin froh, wenn es endlich vorbei ist. Ich konnte nur eines meiner drei Vorhaben umsetzen, nämlich wieder öfters rauszugehen und mehr Bewegung zu bekommen. Das ist ja auch schon etwas.

Für 2018 nehme ich mir einfach mal vor, nichts vorzunehmen, außer gesund zu werden und es zu bleiben.

Ich hoffe, euch hat mein Jahresrückblick trotz all dem Gejammer gefallen und wünsche euch allen noch frohe Feiertage und ein gutes neues Jahr.

Servus,
euer Fire :)

 

 

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